Seit vielen Jahren ist das EDICENTER professioneller Anbieter von Logistik-Lösungen, vor allem auch rund um das Thema „elektronisches Lieferavis“, auch DESADV oder eDelivery genannt.

Ganz gleich, wie Ihr Geschäftspartner (EDI-Partner) das Ding nennt: Lieferavis, despatch advice oder advanced shipping notice (ASN) oder in welchem Format die Daten übertragen werden sollen: EDIFACT DESADV (D.96A, D.01B, …), VDA 4913, ANSI X.12 856 oder XML – wir beraten Sie und setzen das gemeinsam mit Ihnen um!

EDI wird oft nur mit Datenaustausch verbunden. Wer genauer hinsieht, merkt schnell: Der größte Nutzen entsteht dort, wo die Daten ins ERP-System integriert werden.
Ohne eine durchdachte Anbindung landen Bestellungen, Rechnungen oder Lieferscheine oft nicht automatisch im ERP-System. Das führt zu:

  • manueller Nacharbeit,
  • Medienbrüchen,
  • höherer Fehleranfälligkeit.

Mit einer sauberen Integration hingegen fließen die EDI-Daten direkt in die bestehenden Prozesse. Das bedeutet: weniger Aufwand, schnellere Abläufe und deutlich mehr Transparenz für alle Beteiligten.
Für mich fühlt sich EDI dann am besten an, wenn es „unsichtbar“ läuft bzw. wenn Prozesse im Hintergrund automatisch ineinandergreifen, ohne dass man ständig eingreifen muss.

Ein gutes Beispiel dafür ist unser XML-Format UNIDOC. Es deckt einen großen Teil der branchenspezifischen Anforderungen ab, zum Beispiel in den Bereichen Automotive und Handel. Bei Interesse können Sie sich gerne unter info@edicenter.de oder das Kontaktformular an uns wenden.

In meiner Ausbildung im EDICENTER lerne ich jede Woche: E-Invoicing ist nicht nur ein technischer Vorgang, sondern erleichtert auch spürbar den Geschäftsalltag. Ab dem 1. Januar 2026 führt Belgien die Peppol-Pflicht für B2B-Rechnungen ein. Damit wird die elektronische Rechnung (E-Invoicing) in Belgien verbindlich vorgeschrieben.

Das bedeutet konkret:

  • Verbindliches Format & Übertragung: Alle B2B-Rechnungen müssen in einem Peppol-kompatiblen Format nach EN 16931 (insbesondere Peppol BIS, UBL-Variante) übertragen werden. PDFs oder Papierrechnungen sind dann nicht mehr erlaubt.
  • Peppol ist Standard, aber Ausnahmen möglich: Geschäftspartner können eine andere Struktur vereinbaren, sofern diese EN 16931-konform ist. Dennoch muss jeder technisch in der Lage sein, Peppol zu nutzen.
  • Strafen bei Verstößen: Unternehmen ohne Peppol-Anbindung riskieren hohe Bußgelder in Höhe von
    1.500 € (1. Verstoß), 3.000 € (2. Verstoß) und 5.000 € ab dem 3. Verstoß innerhalb von drei Monaten.
  • Neue Regel zur Rundung: Die Rundung von Steuern pro Position entfällt – erlaubt ist nur noch die Rundung auf die Gesamtsteuer pro Rechnung.
  • Ausblick ab 2028: Belgien plant ein E-Reporting-System über Peppol im 5-Corner-Modell, um Transaktionen nahezu in Echtzeit an das Finanzamt zu melden.

Mich beeindruckt, wie stark solche Vorgaben den Alltag von Unternehmen verändern können. Mein Eindruck:
Wer sich frühzeitig mit der Peppol-Anbindung beschäftigt, spart sich später viel Stress.

Mehr Informationen zu unseren Peppol-Produkten und zur EDI-Anbindung finden Sie hier.

In meiner Ausbildung im EDICENTER habe ich schnell gemerkt: EDI ist mehr als nur Datenaustausch. Es geht auch darum, Daten richtig zu behandeln.

Ein gutes Beispiel dafür ist unsere optionale EDI-Dateibereitstellung für Ihr Archiv. Darüber werden sowohl unkonvertierte als auch konvertierte Dateien über (S)FTP bereitgestellt. Wichtig zu wissen: Wir speichern die EDI-Daten bei uns intern nur wenige Tage.
Wenn Sie sich für unser Produkt entscheiden, erhalten Sie bei jedem Nachrichtenaustausch ein Exemplar der Quell- und Ziel-EDI-Datei.

Diese Dateien stehen dann 30 Tage lang auf dem (S)FTP-Server zur Verfügung. Deshalb ist es wichtig, die Daten in diesem Zeitraum herunterzuladen (am besten automatisiert und täglich) und sie anschließend selbst zu archivieren.

Ich finde es faszinierend, wie viel bei solchen Abläufen automatisch läuft, wenn alles richtig eingerichtet ist. Und genau das ist unser Ziel: Prozesse, auf die man sich verlassen kann.

 

Sie möchten mehr über uns Archiv erfahren? Lesen Sie sich gerne diesen Artikel durch.

PEPPOL (Pan-European Public Procurement Online) gewinnt zunehmend an Bedeutung – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Immer mehr Unternehmen nutzen PEPPOL zur Übermittlung ihrer E-Dokumente, sei es für Rechnungen (E-Invoices), Bestellungen (Purchase Orders) oder andere Geschäftsdokumente. Ab 2025 wird die E-Rechnungspflicht sowohl für B2B (Business-to-Business) als auch B2G (Business-to-Government) in Kraft treten. PEPPOL ist so beliebt, weil es von Anfang an alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt und somit eine äußerst effiziente Lösung bietet.

Um das PEPPOL-Netzwerk nutzen zu können, benötigen Sie zwei Dinge: eine Datei im PEPPOL-konformen Format und einen Access-Point. Wir sind ein zertifizierter PEPPOL Access-Point und bieten Ihnen beides aus einer Hand. Sie senden uns einfach Ihre Datei im vereinbarten Format, wir konvertieren diese in das PEPPOL-Format und leiten sie mit einer PEPPOL-ID über den Access-Point direkt an das PEPPOL-Netzwerk und somit an Ihren Kunden weiter.  Sollte sich einmal ein Fehler in Ihr Dokument einschleichen, ist das kein Problem. Dank unserer automatischen Fehlererkennung können wir das Problem schnell identifizieren und beheben.

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder haben Sie noch Fragen? Zögern Sie nicht, uns über unser Kontaktformular zu kontaktieren. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Für viele Startups ist es ein entscheidender Moment: Das erste eigene Produkt soll bei einem namhaften Händler gelistet werden – im Lebensmitteleinzelhandel, bei einer Drogeriekette oder auf einem Online-Marktplatz. Doch neben Preis, Verpackung und Lieferfähigkeit zählt auch etwas, das viele junge Unternehmen zunächst nicht auf dem Radar haben: die digitale Anbindung per EDI (Electronic Data Interchange).

Warum EDI bei Handelslistungen unverzichtbar ist

EDI bezeichnet den elektronischen Austausch von Geschäftsdokumenten wie Bestellungen, Lieferscheinen oder Rechnungen – vollautomatisch, strukturiert und fehlerfrei. Große Handelsunternehmen setzen seit Jahren auf diese Technologie, um ihre Prozesse effizient und sicher zu gestalten.

Für Startups bedeutet das: Wer im Handel gelistet werden will, muss EDI-fähig sein.

Die Vorteile von EDI

  1. Handelsanforderungen erfüllen
    Große Händler arbeiten nach klaren Prozessvorgaben – und EDI gehört fast immer dazu. Wer von Anfang an die technischen Voraussetzungen erfüllt, wird als zuverlässiger Partner wahrgenommen und schafft Vertrauen bei Einkäufern.
  2. Fehler vermeiden, Prozesse beschleunigen
    EDI ersetzt manuelle Abläufe durch automatisierte Prozesse. Bestellungen werden digital empfangen, Lieferscheine automatisch erstellt, Rechnungen direkt übermittelt – das spart Zeit, minimiert Fehlerquellen und erleichtert das Tagesgeschäft.
  3. Professionell auftreten & wachsen
    Ein funktionierendes EDI-System zeigt Professionalität. Es signalisiert potenziellen Handelspartnern, dass das Unternehmen bereit für größere Aufträge und reibungslose Abläufe ist – ein echter Pluspunkt bei der Auswahl neuer Lieferanten.

Lokales Rechenzentrum statt Cloud – ein klarer Vorteil für Datenschutz und Kontrolle

Viele Unternehmen fragen sich: Wo werden unsere Daten eigentlich gespeichert? Wer hat Zugriff? Und wie sicher ist das Ganze wirklich?

Bei uns lautet die Antwort eindeutig: Ihre Daten bleiben in Deutschland – geschützt und kontrolliert.

Ihre vertraulichen EDI-Daten, wie z.B. Rechnungen mit Kundenpreisen, bleiben zu jeder Zeit in unserem Kontrollbereich und werden nicht in der Cloud, sondern in einem zertifizierten Rechenzentrum auf unseren eigenen Servern verarbeitet. Das bietet klare Vorteile:

  • Volle Datenkontrolle – Ihre Daten verlassen nicht das Land und sind nicht in internationalen Cloud-Diensten gespeichert
  • Zertifizierte Sicherheit – Unser Rechenzentrum erfüllt höchste Standards (z. B. ISO 27001)
  • DSGVO-konform – Alle Datenverarbeitungsprozesse entsprechen den aktuellen Datenschutzrichtlinien
  • Keine Abhängigkeit von globalen Anbietern – Ihre sensiblen Geschäftsdaten bleiben in vertrauenswürdiger Infrastruktur
  • Individuelle Anpassbarkeit – Unsere Systeme sind flexibel und lassen sich genau an Ihre Anforderungen und die Ihrer Handelspartner anpassen

Wer in den Handel will, muss digital – und datensicher – aufgestellt sein

Die Listung im Handel ist ein großer Schritt. Wer dabei mit professionellen, digitalen Prozessen auftritt, hat klare Vorteile. Mit EDI schaffen Sie die technischen Voraussetzungen – und mit unserem lokalen Rechenzentrum sorgen Sie dafür, dass Ihre Daten geschützt bleiben.

Sie benötigen Unterstützung bei der EDI-Anbindung für den Handel? Wir beraten Sie gerne – kompetent, persönlich und auf sicherer Infrastruktur mit Rechenzentrum in Deutschland.

Die Digitalisierung der Rechnungsprozesse schreitet voran – und mit ihr steigen die Anforderungen an Unternehmen. In Deutschland und vielen EU-Staaten ist die elektronische Rechnungsstellung in einem strukturierten Format an öffentliche Behörden mittlerweile verpflichtend, B2B-Bereich folgt.

Zwei Begriffe spielen hierbei eine zentrale Rolle: XRechnung und Peppol. Doch wie hängen diese beiden Begriffe zusammen – und wie gelingt Ihnen der Einstieg in die elektronische Rechnungsstellung?

XRechnung – das gesetzlich definierte Rechnungsformat

Die XRechnung ist ein standardisiertes XML-Format, das speziell für den Versand elektronischer Rechnungen an öffentliche Auftraggeber in Deutschland entwickelt wurde. Es erfüllt die Vorgaben der EU-Richtlinie 2014/55/EU und basiert auf der europäischen Norm EN 16931.

Mit einer XRechnung können Rechnungsdaten automatisiert ausgelesen, verarbeitet und archiviert werden – ohne manuelle Zwischenschritte. Öffentliche Auftraggeber akzeptieren zunehmend nur noch Rechnungen in diesem Format.

Peppol – der Übertragungsweg für strukturierte E-Rechnungen

Peppol (Pan-European Public Procurement Online) ist ein sicheres, europaweit genutztes Netzwerk für den Austausch elektronischer Geschäftsdokumente – insbesondere von E-Rechnungen. Es ermöglicht die standardisierte Übertragung von Rechnungen wie der XRechnung zwischen Absender und Empfänger.

Im Zusammenspiel bedeutet das:

  • XRechnung ist das strukturierte Datenformat
  • Peppol ist der definierte Übertragungsweg

Nur über zertifizierte Peppol Access Points ist der Versand möglich – und genau hier kommen wir von EDICENTER ins Spiel. Als erfahrener EDI-Dienstleister und zertifizierter Peppol Access Point bieten wir Ihnen eine schlüsselfertige Lösung für den gesetzeskonformen Versand elektronischer Rechnungen:

Was wir für Sie übernehmen:

  • Anbindung an das Peppol-Netzwerk (kein spezieller technischer Aufwand nötig)
  • Konvertierung der E-Rechnung aus Ihrem ERP-System ins Format XRechnung
  • Validierung und Übermittlung der XRechnung in der jeweils korrekten Version an den korrekten Empfänger
  • Monitoring & Support durch unser erfahrenes EDI-Team

Ob Sie bereits mit elektronischen Rechnungen arbeiten oder neu einsteigen – wir begleiten Sie zuverlässig durch den gesamten Prozess.

Vorteile auf einen Blick

  • Erfüllung aller gesetzlichen Anforderungen
  • Zugang zu Peppol ohne eigene Infrastruktur
  • Sichere, standardisierte Datenübertragung
  • Unterstützung bei Implementierung, Test und Go-Live
  • Langfristiger Supportund hohes Service-Level

E-Rechnungspflicht in Deutschland

Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland eine weitreichende E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich. Sie ist Teil der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs (ViDA-Initiative) und bedeutet konkret:

  • Unternehmen müssen im ersten Schritt inländische B2B-Rechnungen elektronisch empfangen können.
  • Die Formate müssen der europäischen Norm EN 16931 entsprechen.

XRechnung als konformer Standard

In Deutschland gilt die XRechnung als eines der gesetzlich akzeptierten Formate, da sie vollständig normkonform (EN 16931) ist. Sie wird bereits verpflichtend im B2G-Umfeld eingesetzt – also bei der Rechnungsstellung an öffentliche Auftraggeber.

Mit der E-Rechnungspflicht 2025 spielt sie auch im B2B-Umfeld eine zentrale Rolle.

Peppol als empfohlener Übertragungsweg

Für die sichere und standardisierte Übermittlung von XRechnungen (und anderen zulässigen Formaten) wird der Übertragungsweg immer wichtiger. Hier kommt Peppol ins Spiel:

  • Peppol wird bereits von Bund, Ländern und vielen öffentlichen Auftraggebern in Deutschland genutzt.
  • Es ist sehr sicher und fördert die automatisierte Verarbeitung.

Daher gilt: Wer heute in Peppol investiert, ist auch zukünftig bestens vorbereitet.

Unser Beitrag zur Umsetzung der E-Rechnungspflicht

Als EDI-Provider und zertifizierter Peppol Access Point sorgen wir dafür, dass Sie:

  • rechtzeitig auf gesetzliche Anforderungen vorbereitet sind das richtige Format (z. B. XRechnung) nutzen
  • eine sichere und konforme Übertragungsinfrastruktur (z. B. Peppol) einsetzen
  • alle Prozesse effizient und nahtlos in Ihre bestehende Systemlandschaft integrieren

Sie möchten XRechnungen schnell und rechtssicher versenden?

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie unverbindlich und finden die passende Lösung für Ihre Anforderungen. Als Peppol Access Point bringen wir Ihre E-Rechnungen sicher ans Ziel.

Kontaktieren Sie uns jetzt oder fordern Sie direkt ein Angebot an.

 

 

In der heutigen digitalisierten Geschäftswelt erwarten Kunden, Lieferanten und Partner eine effiziente, fehlerfreie und schnelle Datenübermittlung. Der elektronische Datenaustausch (EDI) ist ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung. Doch nicht jedes Unternehmen ist automatisch EDI-fähig.

In diesem Beitrag erläutern wir, was EDI-Fähigkeit bedeutet, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie ein EDI-Provider wie EDICENTER bei der Umsetzung unterstützt.

Was bedeutet EDI-Fähigkeit?

Unter EDI-Fähigkeit versteht man die technische und organisatorische Fähigkeit eines Unternehmens, strukturierte Geschäftsdokumente – etwa Bestellungen, Lieferscheine oder Rechnungen – elektronisch mit Geschäftspartnern auszutauschen. Dabei kommen standardisierte Datenformate wie EDIFACT, ANSI X12, XRechnung, weitere XML-Formate oder ZUGFeRD zum Einsatz.

Die Kommunikation erfolgt über definierte Übertragungswege (z. B. AS2, SFTP oder Peppol) und ermöglicht die automatisierte Verarbeitung von Geschäftsdaten, ohne manuelles Eingreifen.

Um EDI erfolgreich einzuführen und zu betreiben, sind bestimmte technische und organisatorische Voraussetzungen erforderlich:

  • Kompatibles ERP-System: Das ERP-System muss EDI-fähig sein bzw. durch Schnittstellen erweitert werden können. Das EDICENTER hat in mehr als 25 Jahre bereits sehr viele Schnittstellen und Konnektoren zu ERP-Systemen „gebaut“, Beispiele zu ERP-Integrationen finden Sie hier.
  • Kommunikationsinfrastruktur: Sichere Datenübertragung über gängige Protokolle (z. B. AS2, SFTP, OFTP2, API, Peppol).
  • Mapping-Fähigkeit: Konvertierung zwischen internen Datenstrukturen und den vom Partner geforderten EDI-Formaten.
  • Interne Prozesse: Klare Abläufe zur Integration von EDI in die Geschäftsprozesse.
  • Personelle Ressourcen: Know-how für EDI-Projekte oder ein externer Partner zur Unterstützung.

Warum ist EDI-Fähigkeit wichtig?

Die EDI-Fähigkeit eines Unternehmens bietet eine Vielzahl von Vorteilen:

  • Erfüllung von Kundenanforderungen, z. B. bei der Zusammenarbeit mit Großkonzernen oder dem öffentlichen Sektor
  • Erfüllung von rechtlichen Vorgaben und Normen, z. B. bzgl. der E-Rechnung gemäß EN 16931.
  • Effizienzsteigerung durch automatisierte Abläufe
  • Fehlerreduktion in Vergleich zur manuellen Datenerfassung
  • Schnellere Abwicklung von Bestellungen und Rechnungen
  • Kostenersparnis durch reduzierte Papier- und Versandkosten

Viele Auftraggeber setzen EDI-Fähigkeit heute als Grundvoraussetzung für die Zusammenarbeit voraus.

Wie wird Ihr Unternehmen EDI-fähig und wie unterstützen wie Sie dabei?

Die Einführung von EDI erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Bedarfsanalyse: Welche Geschäftsprozesse sollen über EDI abgebildet werden?
  2. Auswahl des geeigneten EDI-Standards je nach Branche und Partneranforderung
  3. Integration in bestehende IT-Systeme, insbesondere ERP
  4. Testphase mit Pilotpartnern, um Datenflüsse zu validieren
  5. Rollout und kontinuierliche Betreuung

Hierbei ist die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen EDI-Dienstleister empfehlenswert. Ein externer EDI-Service-Provider, der unbedingt auch Peppol Certified Service Providers sein sollte, unterstützt Unternehmen dabei, EDI-Fähigkeit effizient umzusetzen. Zu den typischen Leistungen gehören:

  • Beratung und Planung der EDI-Strategie
  • Technische Umsetzung inklusive Mapping, Schnittstellen und Kommunikation
  • Onboarding von Partnern inklusive Tests und Zertifizierung
  • Betrieb und Überwachung der Datenflüsse
  • Support und Weiterentwicklung bei neuen Anforderungen

Die Auslagerung dieser Aufgaben entlastet interne IT-Ressourcen und verkürzt die Projektlaufzeit erheblich.

EDI-Fähigkeit ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen, die ihre Prozesse digitalisieren und ihre Geschäftskommunikation zukunftsfähig gestalten wollen. Ein kompetenter EDI-Service-Provider kann dabei maßgeblich unterstützen – von der Beratung über die technische Umsetzung bis hin zum laufenden Betrieb.

Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen entdeckt bei einer Charge von Fertigsalaten ein mikrobiologisches Risiko. Ein Rückruf muss sofort ausgelöst werden, und das am besten ohne langwierige manuelle Datensichtung.

In der globalen Lebensmittelwirtschaft ist die Rückverfolgbarkeit kein „Nice-to-have“ mehr – sie ist Pflicht. Verbraucher erwarten Sicherheit und Transparenz, Behörden fordern lückenlose Dokumentation und Unternehmen müssen bei Produktrückrufen schnell handeln können. Digitale Rückverfolgbarkeit, basierend auf GS1-Standards und EDI (Electronic Data Interchange), bietet eine Lösung, um komplexe Lieferketten effizient und transparent zu steuern.

 

Denn dank GS1-Standards wie GTIN, SSCC und GLN wird jede Produktcharge eindeutig identifiziert und mittels EDI lückenlos bei jedem Warenversand übermittelt. So ist im Fall eines Rückrufs innerhalb weniger Minuten klar, welche Kunden beliefert wurden, welche Artikelnummern betroffen sind, und welche Mengen im Lager oder Handel stehen.

GS1-Standards

GS1 ist ein globales Standardisierungssystem, das Identifikationsnummern, Barcodes und weitere Standards bereitstellt, die Rückverfolgbarkeit erst möglich machen.

Dazu gehören u.a.:

  • GTIN (Global Trade Item Number) – weltweit eindeutige Artikelnummern
  • SSCC (Serial Shipping Container Code) – Identifikation einzelner Logistikeinheiten wie Paletten
  • GLN (Global Location Number) – eindeutige Identifikation von Standorten (z. B. Lager, Filialen)
  • GS1-128-Barcodes – codieren Zusatzinformationen wie Chargennummer, MHD, Gewicht etc.

Durch diese Standards kann jede Ware digital eindeutig identifiziert und nachverfolgt werden – von der Ernte bis zum Endkunden.

Die Rolle von EDI: Automatisierte, sichere Datenübertragung

EDI sorgt dafür, dass die mit GS1 codierten Informationen nahtlos und strukturiert zwischen Geschäftspartnern ausgetauscht werden – ohne manuelle Dateneingaben, Medienbrüche oder Verzögerungen. So wird die digitale Rückverfolgbarkeit effizient und skalierbar.

Typische EDI-Nachrichten im Bereich Rückverfolgbarkeit:

  • DESADV (Despatch Advice) – elektronische Versandanzeige mit SSCC, GTIN und Chargen
  • RECADV (Receiving Advice) – Rückmeldung über erhaltene Waren inkl. SSCCs
  • INVOIC – Rechnung mit Bezug auf Lieferdaten und Rückverfolgbarkeitsinformationen
  • PRICAT – Kataloginformationen inkl. GTIN, Herkunft, Inhaltsstoffe

Durch die Kombination von GS1-Codes und EDI-Nachrichten kann ein Unternehmen jederzeit nachvollziehen, woher ein Produkt stammt, wer es wann verarbeitet oder transportiert hat und in welcher Charge es in den Handel gelangt ist.

Vorteile der digitalen Rückverfolgbarkeit 

  • Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und Audit-Vorgaben
  • Risikochargen können gezielt lokalisiert und entzogen werden
  • Effizienzsteigerung durch automatisierte Prozesse statt Papierdokumente und manuelle Rückverfolgung
  • Transparente Lieferketten als Wettbewerbsvorteil und mehr Vertrauen beim Konsumenten
  • Durchgängiger Datenfluss in Echtzeit durch Integration in ERP- und Qualitätssysteme

Die Kombination aus GS1-Standards und EDI schafft die Basis für eine transparente, effiziente und sichere Lieferkette – gerade in der sensiblen Lebensmittelbranche. Unternehmen, die diese Technologien heute integrieren, profitieren nicht nur von regulatorischer Sicherheit, sondern auch von einem echten Wettbewerbsvorteil in Sachen Vertrauen, Qualität und Nachhaltigkeit.

Haben Sie Fragen zur EDI-Integration zu Ihren Geschäftspartnern? Das EDICENTER ist einer der ältesten EDI-Provider Deutschlands.

 

Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand! Rufen Sie uns einfach unter der Telefonnummer 0821 24659-0 an oder schreiben Sie uns an info@edicenter.de. Wir finden die passende Lösung für Ihr Unternehmen

 

 

 

Ein Wechsel von jahrelang genutzten ERPs ist für viele Unternehmen ein logischer Schritt: Prozesse werden optimiert, Systeme modernisiert und die IT-Landschaft zukunftssicher gemacht. Doch was dabei oft übersehen wird: Der perfekte Moment, auch den EDI-Anbieter zu hinterfragen – oder direkt zu wechseln.

Wenn der bisherige EDI-Dienstleister nicht die nötige Flexibilität, Transparenz oder Performance geboten hat, lohnt es sich, diesen Umbruch aktiv zu nutzen und mit einem neuen, erfahrenen Partner in die digitale Zukunft zu starten.

5 Gründe für einen EDI-Anbieterwechsel

Viele unserer Neukunden berichten vor dem Wechsel zu uns von ähnlichen Erfahrungen:

  1. Unklare Kostenmodelle oder Zusatzgebühren
  2. Eingeschränktes Produktportfolio (z.B. kein Peppol-Provider)
  3. Lange Reaktionszeiten beim Support
  4. Kaum Mitgestaltung bei neuen Prozessen oder Schnittstellen
  5. Und die Frage, ob die eigenen Daten dort wirklich sicher sind

Gerade beim Wechsel auf ein neues ERP-System bietet sich die Chance, auch beim Thema EDI endlich auf einen Anbieter zu setzen, der mitdenkt und mitwächst. Denn der Datenaustausch wird in der Regel sowieso neu aufgesetzt, die Schnittstellen werden aktualisiert oder ersetzt und es entstehen neue Anforderungen (z. B. zusätzliche Partner oder Dokumente).

Warum das EDICENTER der richtige Partner für Ihren EDI-Neustart ist

Als EDI-Anbieter mit über 25 Jahren Markterfahrung wissen wir, worauf es in der Praxis ankommt. Wir begleiten Unternehmen aus Industrie, Handel, Logistik und vielen anderen Branchen beim Umstieg – egal ob im Rahmen eines ERP-Wechsels oder als gezielte Neuausrichtung. Unser Ziel: Ein EDI-System, das mit Ihrem Unternehmen wächst.

Unsere Besonderheiten:

  • Keine Cloud: wir betreiben unsere eigene Hardware in zertifizierten Rechenzentren vor Ort, nur 10 Fahrminuten von Unternehmenssitz entfernt (mehr erfahren!)
  • Persönlicher Support: mit direktem Draht zum Team
  • ERP-unabhängige Anbindung: SAP, Microsoft, Sage uvm. (mehr erfahren!)
  • Praxisorientiertes Projektmanagement: mit Weitblick & Erfahrung
  • Alles aus einer Hand: Ihr E-Rechnungs-Spezialist und zertifizierter Peppol-Service-Provider (Access Point)

Ob klassische EDIFACT-Kommunikation, XML, VDA, ANSI X.12, Peppol oder API-basierte Schnittstellen – wir bauen Ihre EDI-Lösung so auf, dass sie heute passt und morgen erweitert werden kann. Und das alles mit maximaler Sicherheit, Performance und Transparenz.

Nutzen Sie den ERP-Wechsel als echten Neuanfang – mit dem richtigen EDI-Partner an Ihrer Seite

Wenn Sie sowieso gerade dabei sind, Ihre Prozesse neu aufzusetzen, dann nutzen Sie den Moment: Sprechen Sie mit uns über Ihre EDI-Zukunft. Wir beraten Sie unverbindlich und zeigen, wie ein Anbieterwechsel zum echten Fortschritt werden kann – technisch, wirtschaftlich und menschlich.

Jetzt Kontakt aufnehmen & Erstgespräch vereinbaren!